Schleusen-Cup 2011
Bei Sonne und südöstlichem Wind um die 3 Beaufort folgten am 2ten Samstag-Vormittag im Juli 12 Mannschaften der Einladung des Yacht Clubs Neue Mühle zum 3ten Schleusen-Cup am Krüpelsee. Das schöne, schmale Regattarevier bei Königs Wusterhausen südlich von Berlin ist anspruchsvoll und verlangt konzentriertes Segeln. Wie Steffen Kittelmann und Gunnar Friedrich auf GER-1600 bereits 50 Meter nach dem ersten Start durch eine Badeaktion demonstrierten. Nicht ohne vorher den Windex am Achterdeck eines Nachbarschiffes abzulegen. Die Spannung in der Wettfahrt wurde nach der letzten Tonne nochmals gesteigert, als die ersten Schiffe lange Zeit das Ziel bei einem falschen Boot annahmen, dann aber doch ohne Platzverlust in das richte Ziel fanden. Es gewannen Stephan Henkel und Kirsten Nutt auf GER-1862, die diesen Erfolg auch in der unmittelbar folgenden zweiten Wettfahrt wiederholen konnten. Nach einem Schlepp zurück in den Hafen gab es Kaffe und Kuchen bis zum abendlichen Grill. Bei Musik, Getränken und bester Stimmung dauerte der Abend, Berichten zufolge, für einige Wettfahrtteilnehmer bis in die frühen Morgenstunden. Trotzdem fanden sich alle Schiffe pünktlich zur 3. Wettfahrt ein, die bei leichten Nordwind am Ende GER-1600 für sich entscheiden konnte.
Damit ging eine Regatta zu Ende, die durch die engagierten Teilnahme von Mannschaften in der B-Wertung als Ranglistenveranstaltung ermöglicht wurde! Sieger der B-Klasse wurden klar Jürgen und Karin Kneiding auf GER-1706. Die Gesamtwertung – und damit den schönen Schleusen-Cup-Wanderpokal – gewann GER-1862 vor Robert Mayr und Dennis Hoffmann auf AUT-196. Die A-Wertung GER-1862 vor GER-1600. Den Sonderpreis für das älteste Schiff erhielten Jürgen Mai und Hans-Jürgen Wolff auf dem Vollholzschiff GER-247. Jenen für das beste Greif-650-Schiff GER 8815 mit Falk Abromeit und Rolf Hoehnel.
Meine persönliche Wochenendbilanz: Ein unglaublich netter, familiärer Club und eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir wollen 2012 wieder kommen und hoffen, dass der Wunsch von Wettfahrtleiter Peter Hartig in Zukunft 15 oder gar 20 Schiffe am Start zu sehen in Erfüllung geht. Der Schleusen-Cup ist eine Reise wert!
(P AUT-196 / Robert Mayr und Dennis Hoffmann)
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